Namenszug
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Chronik

In den kalten Tagen des Novembers 1974 entstand in den Köpfen von Lambert "Jeusel" Schreier und Helmut Müller die Idee, im Hammer Norden einen Spielmannszug zu gründen. In Heinz Ebber, dem damaligen 1. Vorsitzenden des Schützenvereines Hamm-Nordenfeldmark 1925 e.V., fanden die beiden einen Partner, der für diese Idee ein offenes Ohr hatte und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand.
So kam es, dass der Schützenverein für die Finanzierung einer Grundausrüstung dem neugegründeten Spielmannszug ein Darlehen stellte. Dieses Darlehen wurde zu einem späteren Zeitpunkt in eine Schenkung umgewandelt. Dieses war der Grundstein zur Zusammenführung musikinteressierter Männer und Frauen. Ganz besonderen Dank gilt es denen zu sagen, die dafür gesorgt haben, dass dieses in Angriff genommene Projekt durch finanzielle Unterstützung gelang.
Es gingen reichlich Spenden von Geschäftsleuten, Bürgern und Schützenbrüdern des Hammer Nordens ein. Lambert Schreier und Helmut Müller taten sich mit 13 gleichgesinnten Jugendlichen zusammen.

Die ersten Proben fanden in der Gaststätte "Zum Treffpunkt" statt. In der "Roten Hanna" fand man eine selbstlose Unterstützerin. Schon nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass sich  aus dieser Idee etwas Großes entwickeln könnte. Schnell entwickelte sich der Spielmannszug zu einem Ganzen. Da der Spielmannszug aus den Wurzeln des Schützenvereines Hamm-Nordenfeldmark 1925 e.V. entsprang, war es mit der Namensfindung nicht sehr schwierig. Der "Spielmannszug des Allgemeinen Schützenvereins Hamm-Nordenfeldmark 1925 e.V." war geboren.

Im August 1975 fand das Jubelfest des Schützenvereines statt, und bei dieser Gelegenheit stellte der Spielmannszug das erste Mal sein Können unter Beweis. Bereits 1978 hatte sich die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt und der Spielmannszug konnte bei Auftritten mit 30 aktiven Spielleuten glänzen. Da aufgrund des hohen Zuwachses an Mitgliedern die Räumlichkeiten in der Gaststätte "Zum Treffpunkt" zu klein wurden, beschlossen die Spielleute die Übungsabende in das Vereinsheim des Kleingartens "Nordenheide" zu verlegen. An dieser Stelle ist dem damals 1. Vorsitzenden des Kleingartens, Richard Haase, zu danken, welcher dem Spielmannszug stets mit Rat und Tat zur Seite stand und immer ein offenes Ohr für dessen Belange hatte.

In den Glanzzeiten konnte der Spielmannszug 56 aktive Spielleute präsentieren, welche immer mit Spaß und Freude am Musizieren auf der Straße zu sehen waren. Mit der Zeit wurde der Spielmannszug des Allgemeinen Schützenvereines Hamm-Nordenfeldmark 1925 e.V. zu einem kompetenten und verläßlichen Partner, der sich musikalisch zu einem festen Bestandteil des Hammer Nordens und darüber hinaus entwickelt hatte.
1985 feierte der Spielmannszug sein 10-jähriges Bestehen im gerade neu erstellten Vereinsheim des Schützenvereines 1925 e.V. Mit zahlreichen Gästen von verschiedensten Schützenvereinen und Spielmannszügen wurde an diesem Tag nicht nur das zehnjährige Bestehen gefeiert, sondern auch die neue und erste Standarte eingeweiht. Der Spielmannszug stand fest auf seinen eigenen Beinen. Zu diesem Zeitpunkt setzte sich der Spielmannszug wie folgt zusammen: 46 aktive Mitglieder, 32 passive und 18 Spielleute befanden sich in der Ausbildung.

Im Jahre 1990 übernahmen Volker Stricker und Erwin Paschelke die gut aufgebaute Truppe von begeisterten Spielleuten. Die beiden wollten beweisen, dass auch unter ihrer Führung  der Spielmannszug ein Stern im Hammer Norden war. Nach vier Jahren übergab Volker Stricker die Position des 1. Stabführers an Peter Graf. Auch unter ihm wuchs die Truppe weiter und er schaffte es, die Spielleute weiterhin zu motivieren und zu organisieren.
Peter Graf, Erwin Paschelke und der restliche Vorstand frischten 1996 die Uniformen der Spielleute durch Westen auf. Diese Westen sind auch heute noch Bestandteil der Uniform. Erwin Paschelke trat in diesem Jahr aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurück und übergab dieses in die Hände von Bernd Wilmsmann. Gemeinsam mit Peter Graf legte er alles daran, den qualitativ hohen Standard des Spielmannzuges zu halten und zu verbessern.

Das Jahr 1997 war für den Spielmannszug ein schwieriges und mit Krisen behaftetes Jahr. In diesem Jahr gab es ein ganz neues Führungsduo: Jörg Schwert und Klaus Stratmann übernahmen den Vorsitz. Für die beiden galt es einige schwierige Aufgaben zu meistern. Doch mit tatkräftiger Unterstützung von Peter Graf wurde die Krise überwunden und es konnten im Jahre 1998 sogar neue Uniformjacken angeschafft werden. Die Farbe der neuen Jacken war rot. Die Signalfarbe. Somit konnte bei Ausmärschen schon von weitem erkannt werden, um welchen Spielmannszug es sich handelt. Auch eine Änderung in der Namensgebung fand statt: Aus dem "Spielmannszug des Allgemeinen Schützenvereines Hamm-Nordenfeldmark 1925 e.V." wurde der "Spielmannszug Hamm-Nordenfeldmark 1975". Endlich stand der Spielmannszug auf eigenen Beinen.

Im Januar 1999 wurde das Vereinsheim des Kleingartens auch das feste Vereinsheim des Spielmannszuges. Am 20.05.2000 feierte der "Spielmannszug Hamm–Nordenfeldmark 1975", immer noch unter Führung von Klaus Stratmann, sein 25 – jähriges Bestehen. Dieses war ein sehr emotionsgeladener Festtag. Nach vielen und schweren Kämpfen gelang es dem 1. Vorsitzenden erstmals wieder 46 aktive Spielleute zu begrüßen. Vielen standen vor Rührung und Freude darüber die Tränen in den Augen. Mit der Begleitung von zahlreichen befreundeten Kapellen und Spielmannszügen, Schützenvereinen und ehemaligen Spielleuten fand ein festlicher Umzug durch den Hammer Norden statt. Viele Anwohner des Hammer Nordens ließen es sich an diesem Tag nicht nehmen den Umzug anzuschauen und dem Spielmannszug Respekt und Applaus zu zollen. Nach dem Festumzug fand dieser besondere Jubeltag einen schönen Ausklang im Vereinsheim in der Kleingartenanlage.

Einmal im Jahr treffen sich alle Spielleute um selbst einen König zu ermitteln. Dieses Schützenfest wurde von Jahr zu Jahr ein immer festerer Bestandteil der Spielsaison um auch das Miteinander unter den Spielleuten zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl zu erhalten.

Im Jahr 2003 wurde erstmals wieder nach 10 Jahren eine Wochenendfahrt durchgeführt. Alle Spielleute fuhren im September in den Harz, nach "Pullman City" um dort ein Wochenende im Flair des Wilden Westen zu verbringen. Gemeinsam wurde in einem Saloon bei Country Musik und Square Dance gefeiert.

Dennoch waren die vergangenen Jahre nicht sorgenfrei. Klaus Stratmann und Jörg Schwert mußten sich oft darüber Gedanken machen, wie es mit dem Spielmannszug weitergehen sollte, denn es war nicht immer einfach, Nachwuchs zu finden. Trotz aller Sorgen kann der Spielmannszug auf ein tolles Jahr 2004 blicken, da es in diesem Jahr einen Zuwachs von 12 Kindern und Jugendlichen gegeben hat und somit eine Stärke von 52 Spielleuten erreicht wurde.

Im Jahr 2005 wurde dann erstmals in der Vereinsgeschichte, anlässlich des 30jährigen Bestehens, ein Konzert veranstaltet. Dazu lud man alle befreundeten Schützenvereine, Musikkapellen sowie Verwandte in das Kulturrevier Radbod ein. An diesem Abend wurde die erste CD vorgestellt, worauf die Titel zu hören sind, welche am Konzert - Abend gespielt wurden. Die CD's wurden zusammen mit einer Buttonaktion für einen guten Zweck verkauft. Der Erlös des Verkaufs in Höhe von 2100 Euro wurde am 25.11.2005 an die Kindergärten  des Hammer Nordens übergeben.

Am 25.03.2006 richtete der Verein zusammen mit dem befreundeten Blasorchester Rinkerode ein Benefizkonzert in der Johanneskirche im Hammer Norden aus. Der Erlöß dieser Veranstaltung von 1.185 € kommt der Renovierung der Kirchenorgel der Johannesgemeinde zu Gute. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Vorstand !

Nach gut zehn Jahren haben die "alten"schwarzen Westen ihren Dienst getan. Die Spielleute bekommen im Juni 2008 endlich neue Westen. Nach langer Suche gelang es die Uniformfabrik Kuhnert, die bereits auch die Jacken gemacht hat, für uns die Westen zu schneidern. Erstmalig wurden die "Neuen roten" Westen beim Schützenfest des Schützenvereins Hamm- Nordenfeldmark präsentiert.

Zum 25 jährigen Jübiläum beim Schützenverein 1839 Hamm Nordenfeldmark, bekommt der Spielmannszug 2011 neue Jacken. Wie bereits die roten Jacken, als auch die roten Westen hat uns hierbei zum wiederholten Male die Firma Franz Kuhnert unterstützt. Aus den roten Jacken wurden nun blaue Jacken.

Im Jahr 2013 wurden wichtige Hürden genommen, so wurde im Oktober 2012 bereits die ersten Arbeiten in Bezug auf das eV in Angriff genommen, welches man ab dem 07. Januar 2013 mit breiter Brust ins Logo aufnehmen konnte.
Ebenfalls im Jahre 2013 wechselten wir die Übungsräume und gingen in das Vereinsheim des Schützenvereins Hamm Nordenfeldmark 1839. Übungsabend ist
weiterhin immer Montags.

2014 steht ganz in den Planungen für das 40jährige Jubelfest, zu welchem der Spielmannszug sich 2015 erfolgreich und als musikalische Spitzentruppe zu präsentieren gedenkt.